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NEU: Odissi Tanz und Einführung in die indische Rhythmik

Odissi ist ein klassischer indischer Tanz aus dem Osten Indiens. Die fast zweitausend Jahre alte Geschichte dieser Tanzform geht auf Tempeltänze der Mahari in Tempeln Odishas zurück. Die Wiederbelebung des Odissi Tanzes im 20. Jahrhundert geht auf den Meister Kelucharan Mohapatra zurück, in dessen Gharana Srinwanti Chakrabarti bereits als Kind trainierte.

Srinwanti Chakrabarti vermittelt theoretische Einblicke und praktische Übungen des Odissi Tanzes mit und ohne Live Perkussion.

Die faszinierende Vielfalt indischer Rhythmik wurzelt in zwei prinzipiellen Wegen der nordindischen und der südindischen Rhythmik. Tablas gelten hierbei als Hauptinstrument der nordindischen klassischen Musik, Mrdangam als wichtigstes Perkussionsinstrument der älteren karnatischen Musik. Karin Bindu stellt Gemeinsamkeiten wie auch Unterschiede in einem kurzen musikethnologischen Vortrag mit Live Demonstration dar.

Praktische Übungen umfassen Handgestik in Kombination mit dem Sprechen von Silben ausgewählter Metren (Talas) aus Südindien sowie aus Nordindien zur Begleitung der Mrdangam und der Tablas.

2. Workshop: Einführung in die Rhythmik der südindischen karnatischen Musik

Die fünfunddreißig Suladi Talas der südindischen karnatischen Musik, die an den Perkussionsinstrumenten Mrdangam, Ghattom und Kanjira umgesetzt und durch Silben (Solkattu) erlernt werden, basieren auf sieben Talas: Dhruva, Matya, Rupaka, Triputa, Jhampa, Ata und Eka. Diese sind jeweils in fünf Untergruppierungen (Jatis) variierbar, wobei jeder dieser Talas aus spezifischen Kombinationen dreier mit Symbolen besetzten Angas gebildet wird

Dieser Workshop bietet nach einer kurzen Einführung in die Theorie der karnatischen klassischen Musik praktische Übungen zum Erlernen der erforderlichen Kriyas und mnemotechnischen Silben der Sapta Talas. Live Demonstrationen an der Mrdangam und Hörbeispiele ergänzen den Einblick in die karnatische Rhythmik.
StudentInnen erhalten zudem praktische Inspirationen zur Umsetzung der karnatischen Rhythmen auf einfacheren Schlaginstrumenten wie Djembe Trommeln u.ä, wodurch interessante neue Grooves entstehen.

Details: siehe hier (PDF)

3. Workshop: Transkulturelle Rhythmik für Erwachsene

In drei bis vier Unterrichtsblöcken á 50 Minuten vermittelt die Künstlerin und Musikethnologin Einblicke in die Rhythmik Südindiens, der Karibik und des Orients auf westafrikanischen Djembe Trommeln, Basstrommeln und Small Perkussion. Unterschiedliche Spieltechniken und musikhistorische Hintergründe der jeweiligen Kultur werden in einem kurzen Überblick von der Workshopleiterin erläutert und an Originalinstrumenten demonstriert.

Bei Bedarf werden im Bildungsbereich Hörbeispiele von Audio CDs der hier vermittelten Musikkulturen oder auch eine eigens erstellte Powerpoint Präsentation zur südindischen, orientalischen und karibischen Rhythmik in die Veranstaltung integriert.

Rhythmen und Arrangements mit dem Repertoire der jeweiligen Kulturen können auf verschiedene Niveaus der Gruppen angepasst und auch auf die Rhythmik einer spezifischen Musikkultur fokussiert werden.

Ziele des Workshops:

Details: siehe hier (PDF)

4. Workshop: Perkussion für Fortgeschrittene mit Norbert Schmid und Karin Bindu

Die KünstlerInnen vermitteln Einblicke in die Rhythmik Südindiens, der Karibik, des Orients und Westafrikas auf westafrikanischen Djembe Trommeln, Basstrommeln und Small Perkussion.
Unterschiedliche Spieltechniken und musikhistorische Hintergründe der jeweiligen Kultur werden in einem kurzen Überblick von den WorkshopleiterInnen erläutert und an Originalinstrumenten demonstriert.

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Bei Bedarf werden im Bildungsbereich Hörbeispiele von Audio CDs der hier vermittelten Musikkulturen oder auch eine eigens erstellte Powerpoint Präsentation zur südindischen, orientalischen, karibischen oder afrikanischen Rhythmik in die Veranstaltung integriert.

Rhythmen und Arrangements mit dem Repertoire der jeweiligen Kulturen können auf verschiedene Niveaus der Gruppen angepasst werden.
Das Spiel der teils neu arrangierten und transkulturell gemischten Grooves fördert das sinnliche Erlebnis von Gruppendynamik, Eigenwahrnehmung und nonverbaler Kommunikation, und wird durch Bewegungsübungen aufgelockert.
Die Resonanz des Menschen auf die Rhythmen anderer Kulturen kann emotionale Reaktionen verschiedenster Natur erzeugen.

Norbert Schmid produziert Didgeridoos und Djemben aus dem ökologischen Material Hempstone R (http://www.drumparam.at/galerie.html). Seit 1995 unternahm er zahlreiche Bildungsreisen nach Westafrika, wo er Rhythmen aus der Ethnie der Susu und Mandinka erlernte, und mit einer Großfamilie aus Gambia bis heute ein langjähriges Fair Trade Projekt betreibt.
Als Multitalent arbeitet er im technischen, chemischen und im künstlerischen Bereich: Seit 1991: Ausstellungen von Holzobjekten (Schwartenbildhauerei) und seit 2008 Kreation von Materialkollagen (Bilder aus Hempstone).

Details: siehe hier (PDF)

Kontakt:
Karin Bindu
Tel: 0676 7505574
karin_bindu@hotmail.com