LALISH THEATER LABOR

1999 - 2003

Nach ihren, von 1985 bis 1991 im Nahen Osten durchgeführten experimentellen Forschungsprojekten am „Kultur-Physischen Konzept“ und der „Erforschung Performantiver Kultur und ihrer Techniken“ von 1992 bis 1999 in Europa, haben Shamal Amin und Nigar Hasib, zwei Künstler aus Kurdistan, 1998 in Wien das Lalish Theaterlabor als ein experimentelles Zentrum für Ritualforschung und interkulturelle Performancearbeit gegründet.

Im Juni 2000 eröffneten sie dann ihr eigenes Zentrum (Theaterraum) als einen Ort, an dem sie mit ihrem Ensemble und Mitforschern, sowie mit Angehörigen verschiedener Kulturen deren Fragestellungen in neuen Experimenten nachgehen können.

Jährliche eigene Forschungsprojekte; „Interkulturelle Dialoge“ in der Form von internationalen Symposien, Vortragsreihen und Podiumsdiskussionen mit methodischen Demonstrationen; Offenes Labor und Workshops; Fotoausstellung von Forschungsprojekten; künstlerischer und wissenschaftlicher Austausch und Kooperationen; jährliche Welttournee.

Infotext des Folders „lalish theaterlabor.forschungszentrum für theater und performance-kultur 2007“ von Shamal Amin und Dr. Nigar Hasib (www.lalishtheater.org)


Als trommelnde Performerin habe ich 1999 - 2003 an Projekten des Lalish Theater Labors wie „Antigone“ (in Kooperation mit Parate Labor, CH),

„Maistanz“, „Gilgamesch - Epos“ u.a. mitgewirkt, und dabei die Kooperation mit Shamal, Nigar und Sharo immer als „nährende Arbeit am Wesen und an der Seele des Menschlichen“ empfunden.
Karin Bindu