NANA GAJEA

2002 - 2004

Die Frauengruppe NANA GAJEA, deren Name auf die Erdgöttin „Gaia“ verwies, näherte sich der matriarchalen Geschichte mit dem Ziel durch „archaische“ Musik, Gesang und Performance göttlich-weibliche Kräfte wieder zu entdecken und zu integrieren.

Im Rahmen von Vernissagen trat die Gruppe im Jahre 2002 erstmals in Erscheinung.
Die mehrmonatige intensive und experimentelle Zusammenarbeit führte sowohl zur Konzeption und Uraufführung der rituellen Performance „Autre Monde“ in der „Nacht der Trommeln“ am 13.11.2002 in der Wiener Sargfabrik, als auch zur Gründung des Vereins METIS (Verein zur Förderung multimedialer Kulturprojekte, kreativer Kommunikation und Steigerung der Lebensenergie) als organisatorische Plattform der (erfolgreichen) Veranstaltung.

Performerinnen:

Anna Griessler (Gesang), Daniela Angerer (Didgeridoo, Gesang, Tanz), Lore Grutschnig (Flöte, Perkussion, Gesang), Claudia Gritzner (Flöte, Gitarre, Perkussion, Gesang), Sissi Schätz (Perkussion, Gesang, Tanz), Sibylle Starkbaum (Gesang, Tanz, Schauspiel, Perkussion), Mandana Alavi Kia (Stimme, Tanz, Perkussion), Karin Bindu (Perkussion, Flöten, Gesang)

 

Die rituelle Performance „Autre Monde“, die eine Reise in der Unterwelt darstellte, entstand aus dem inneren Bedürfnis der Frauen nach Befreiung verdrängter Qualitäten, die das Geheimnisvolle, Wilde, Dunkle und Erneuernde umfassten.

   
Fotos: Michael Körner

Das Erwecken matriarchaler und allgemein menschlicher Qualitäten diente der Auflösung bestehender krankmachender Systeme und der Erneuerung des menschlichen Bewusstseins mit der Aufgabe, sich als Teil natürlicher Zyklen zu begreifen.

   
Fotos: Michael Körner

Hörbeispiele:     Beginn „Autre Monde“      Auszug „Me Vulva“

Projektionen:

Philip Schneider-Siemssen

Choreographie:

Sibylle Starkbaum

Musikalisches Konzept, Gesamtorganisation:

Karin Bindu