SHAKTI SHAKES SHAC - SHACS FOR SHANGO

Die Verschmelzung indischer und afrikanischer Kulturen im sakralen Bereich unter Berücksichtigung zeremonieller Trommeln Trinidads.

Erschienen in: REVITALIZING A RITUAL. Reader des Ethnologischen Symposiums der Studierenden 2004, hrsg. von den Organisatoren des Symposiums Tübingen 2004

KARIN BINDU

Im Jahre 2000 habe ich durch ein Gespräch mit Dr. Patrick KMENT von der Integration indischer Gottheiten in die Shango Religion erfahren. Da ich mich praktisch seit 1986 mit Perkussion und seit 1991 vermehrt mit indischer und afrikanischer Perkussion auseinandersetze, hat mich dieses Thema sofort „besessen“.
Dank Unterstützung des Instituts für Internationale Beziehungen (Wien) konnte ich von Februar bis April 2001 eine Feldforschung in Trinidad durchführen, bei der ich 15 Shango PriesterInnen nach deren individuellen Möglichkeiten und Beweggründen für die Integration indischer Spirits in ihre „Arbeit mit den Orishas“ in Form von narrativen Feldprotokollen befragt habe.
In der Bibliothek der U.W.I. St. Augustine, in der ich die Feldforschung durch Literatur-Recherche im Sinne der Ethnohistorie ergänzte, habe ich nur einen einzigen Artikel gefunden, der direkt zum gewählten Forschungsthema Bezug genommen hatte. Durch intensives Aufspüren von literarischen Quellen benachbarter Fachgebiete hat sich für mich zuletzt doch ein sehr umfangreiches Bild der soziokulturellen Hintergründe ergeben, die aus der Koexistenz von Menschen afrikanischer und indischer Herkunft in Trinidad - mit Bevölkerungsanteilen von 39,5 % und 40 % - und deren Vielfalt an kulturellen Mixturen auf sakralen und profanen Ebenen resultierten (Teil I).

Die zeremoniellen Trommeln Trinidads, die im Teil II der Diplomarbeit sehr detailliert dargestellt werden, betrachte ich als wesentliche integrale und beseelte Elemente religiöser Praxis der Indo- und Afro-Trinidadians, wie Berichte über Rituale, die für die Trommeln selbst durchgeführt werden, bestätigen (z.B. SIMPSON, KMENT, MENNEL, WILCKEN, AMIRA, usw.).

Manfred KREMSER- Herausgeber der Trilogie „Ay Bobo. Afro- Karibische Religionen“ (1996) bezeichnete die Verschmelzung der Welten bei den Shango Ritualen der Djiné in St. Lucia als „spirituelle Überbrückung der Distanzen: der räumlichen Distanz zwischen den gegenwärtig Lebenden und ihren afrikanischen Ahnen; und schließlich der existentiellen Differenz zwischen Mensch und Gott.“ (KREMSER in: FILLITZ, GINGRICH, RASULY-PALECZEK 1993: 206)
Trommeln unterstützen diese Überbrückung der Distanzen und dienen laut KMENT und auch laut eigener Erfahrungen einerseits der Synchronisation aller am Ritual beteiligten Personen, andererseits sowohl der Auflösung des Normalbewusstseins, als auch der Rückkehr auf die profane Ebene.

Zunächst jedoch befassen wir uns mit einer detaillierten Darstellung der Shango Religion in Trinidad:
Im Zuge der afrikanischen Diaspora, die in Trinidad im Jahre 1777 unter der Verwaltung von Governeur Falquez begonnen hatte, waren Sklaven der Yoruba Nigerias erst nach dem Untergang des Königreiches von Oyo in großer Zahl nach Trinidad gebracht worden (1825). Ihre Traditionen - in Trinidad als Shango Religion bekannt - konnten daher in modifizierter Form ohne zeitliche Unterbrechung fortgesetzt werden.

Noch 1957 war die Shango Religion von Francis HENRY als synkretistischer „Kult“ bezeichnet worden, der in ähnlicher Weise afrikanische Gottheiten mit katholischen Heiligen identifizierte- vergleichbar mit dem Voodoo Haitis, dem Candomblé Brasiliens und der Santería in Kuba.
Zu jener Zeit waren in Trinidad nur mehr 30 Schreine (Compounds) aktiv mit 1000 bis 2000 Gläubigen, daher betrachteten WissenschaftlerInnen die Shango Religion als kleines afrikanisches Überbleibsel, das durch zunehmende Massenkommunikation und Verwestlichung der Trinidadians vom Verschwinden bedroht war.

Doch Anfang der 70er Jahre fand durch den Einfluss der Black Power Bewegung eine Revitalisierung der Shango Religion Trinidads statt: im Zuge der Auflehnung gegen europäische Gedanken und Lebensweisen wurde die Shango Religion für viele Bewohner Trinidads afrikanischen Ursprungs zum Symbol ihrer afrikanischen Identität.
Der Zuwachs an Gläubigen aus den mittleren Schichten und der Oberschicht, die akademische Auseinandersetzung mit der Religion, die Möglichkeit der Initiation zum Priestertum für die „Orisha Work“ ohne direkte Erbfolge, sowie die Anerkennung der Shango Religion im zweiten vatikanischen Konzil haben zusätzlich zur Revitalisierung beigetragen.

1981 gründeten Shangoisten das Orisha Movement (Egbe Orisha Ile Wa) als nationales Schirmorgan für alle Schreine.
1991 wurde die Orisha Religion von der Regierung Trinidads legalisiert, und 1995 kam es zur Gründung einer mobileren Bewegung, der Opa Orisha, alias SBATT (Shango Believers Association of Trinidad and Tobago).

Unter den vielen neuen Gläubigen (insgesamt ca. 10.000) befinden sich seit der Black Power Bewegung auch Personen anderer Nationalitäten, vor allem indischen Ursprungs.
Die Öffnung ethnischer Grenzen durch die Black Power Bewegung und die damit verbundene verstärkte Akzeptanz anderer Kulturen hatte neben einer „Explosion“ an neuen Musikstilen auch neue Formen der Annäherungen und Beeinflussung im sakralen Bereich bewirkt: die Integration von Elementen des Hinduismus in die Shango Religion, die nicht als „Synkretismus“ betrachtet wird, sondern als „Osmose“ ,„Ausborgen“ und als „parallele Tradition“.

MAHABIR und MAHARAJ, sowie James HOUK waren drei der wenigen Autoren, die erwähnten, dass die Shango Religion in Trinidad Elemente des Hinduismus, der Kabbala, des Islam und der Religion der Spirituellen Baptisten integrieren würde.
Im Vergleich zur wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Synkretismen Afrikanischer Religionen und Elementen des Katholischen Glaubens seien laut Dr. J.D. Elder, dem lokalen Anthropologen Trinidads, Einflüsse des Hinduismus und des Islam auf die Shango Religion von klassischen Karibikforschern wie HERSKOVITS, BASTIDE und SIMPSON vernachlässigt worden.

Das jährliche Shango Feast (Ebo) gilt als wichtigstes Ritual der Shango Religion, bei dem die Kräfte für die Orishas erneuert werden. Tabuvorschriften, Gesänge, Tanz, Trommeln, Opferhandlungen und Manifestationen der verschiedenen Orishas („Besessenheiten“) charakterisieren das Fest.

Die dazu benötigten Trommelsets bestehen aus drei Trommeln: Bemba (mother-drum), Congo und Umele (kleinste Trommel, die auch als „Kind der beiden anderen“ bezeichnet wird).
Neue Trommeln werden rituell erzeugt - ihre Weihung gilt als vollendet, sobald sie erstmals beim Shango Feast der Zufriedenheit der Orishas gedient haben.
Zur Begleitung der Trommeln dient die „Shagby“, das musikalische Äquivalent zur „Shekere“ (große Rassel) der Yoruba bzw. „Shac-Shacs“(kleinere Rasseln).

Für zuvor genannte Einflüsse des Hinduismus in die Shango Religion, die gegenwärtig in der Besessenheit von Gläubigen durch indische Gottheiten gipfelt, gilt der historische Zeitpunkt der Abolition 1838 als bedeutsamer Wendepunkt in der Geschichte Trinidads ethnischer Zusammensetzung: die Plantagenbesitzer verloren den Großteil ihrer afrikanischen ArbeiterInnen und konnten aus diesem Grund die Plantagenwirtschaft nicht regelmäßig fortsetzen. Eine ökonomische Krisensituation, die vor allem die Produktion von Zucker und Kakao betraf, war die Folge davon. Zur Lösung der Krise wurden ImmigrantInnen aus Indien als „intendured labourers“ (VertragsarbeiterInnen) im Jahre 1845 ins Land geholt.
Im Zeitraum zwischen 1845 und 1917 kamen 134.000 InderInnen aus Uttar Pradesh, Bihar und Madras nach Trinidad. 75 % der ImmigrantInnen sollen Sanatanist Hindus gewesen sein, die anderen stammten von Hindu Sekten wie den Kabir Pantha, Seunarine Pantha and Ramanand Pantha.

Die Einwanderer verehrten auch die Götter des Rig-Veda (Indra - Gott der Stürme, der den Monsun brachte, Vayu - Gott des Windes, Ushas - Gott des Sonnenuntergangs, u.a.) und glaubten zudem an Bhuts (Geister von Personen, die einen vorzeitigen, unnatürlichen Tod gestorben sind). Als Schutz vor Bhuts und kreolischen Geistern ließen sie sich von afrikanischen Obeah-Männern Schutzamulette herstellen, was als eine der Formen kultureller Verschmelzung auf sakraler Ebene betrachtet werden könnte.

Diese Kombination an Glaubensrichtungen unterschied die Inder in Trinidad von den Hindus in Ihrem Mutterland.
Im Unterschied zu den afrikanischen Sklaven, denen die Ausübung kultureller Traditionen verboten worden war, konnten die indischen Einwanderer ihre Traditionen großteils ungehindert fortsetzen.

1927 kam es in Guyana zur Gründung der Hindu-Organisation Sanatan Dharma Maha Sabha, etwas später ebenso in Trinidad und Surinam: Gandhis Taten und Reden in Indien hatten die Brahmanen Trinidads zur Forcierung des Hinduismus angeregt: in Trinidad verschmolzen im Jahre 1950 zwei Organisationen der Hindus (die Sanatan Dharma Association und die Sanatan Dharma Board of Control) zur Sanatan Dharma Maha Sabha:

Diese neu gegründete Organisation beeinflusste die Hindus in ihren religiösen Praktiken, sie forcierte die Rückkehr zu einem orthodoxen Hinduismus, der sich an der Tradition der indischen Ahnen orientierte.

Für die Hindus stellte die Verbindung zwischen Religion, Kunst und alltäglichem Leben eine Einheit dar. Im Gegensatz zu den Orishas der Yoruba, die durch spezifische Trommelrhythmen angerufen werden, stehen in religiösen Zeremonien der Hindus Gesänge im Vordergrund. Diese werden rhythmisch durch Dholaks und Tablas begleitet.

NJOPA und NTSEYEP berichteten über weitere Perkussionsinstrumente der Indo-Trinidadians: Damaru, Tablas, Tassa Drums, Naqara, Dholak, Pakhawaj, Kanjeri, u.a.

Die Tassa Drums- bestehend aus Basstrommeln (Dhol), mehreren aus Ton gefertigten hell klingenden Cutters und einem Paar Zimbeln aus Bronze (Jhanj) werden beim Hosay-Festival2 verwendet. Sie spielen eine bedeutsame Rolle für die Kontakte der InderInnen mit den Afro-Trinidadians: um 1850 nahmen Afrikaner an Hosay-Umzügen als Tadjah-Träger (Tadjahs sind nachgebaute Miniaturen von Moscheen, die auf Wägen umzugartig durch die Straßen gezogen werden) oder Tassa-Trommler teil, denen das Spiel afrikanischer Trommeln im Jahre 1883 verboten worden war.

Dieses Verbot hatte, abgesehen von der Entwicklung der Steel Drums, noch andere kulturelle Erscheinungen zur Folge: die Unterdrückung der Kulturausübung bewirkte eine verstärkte Solidarisierung mit Gruppen, die ein ähnliches Schicksal teilten. Ein Beispiel dafür wäre die Annäherung afrikanischer Traditionen an die Shouters, die von 1917 bis 1951 in den Untergrund gedrängt worden sind. Diese Shouters oder Spirituellen Baptisten in Trinidad sind Teil einer internationalen religiösen Bewegung, deren Herkunft nicht genau geklärt ist. Die Theorien reichen vom Einfluss der protestantischen Shakers aus St. Vincent über Kongolesische Einflüsse der Shouters aus Afrika bis zur Gründung der Spirituellen Baptisten in Nordamerika, die dann 1804 als „Merikins“ nach dem Bürgerkrieg der Briten gegen die Amerikaner als ehemalige Soldaten in fünf Kompanien in Trinidad angesiedelt worden sein sollen.

Gläubige dieser Religion können vom heiligen Geist besessen werden, was als „catching of the power“ bezeichnet wird. Auf der göttlichen Kraft „faith“ beruht die Arbeit der Spirituellen Baptisten.
Zukünftige Gläubige werden durch einen „call“ gerufen, der sich entweder in Träumen, Besessenheiten oder durch Krankheiten äussert. Sie werden unter der Obhut eines Pastors, einer Mother oder auch von Shango PriesterInnen nach eigenem Wunsch einer Fastenperiode, die als „Mourning“ bezeichnet wird, ausgesetzt.
Abgesehen von individuellen Bedürfnissen nach spiritueller Entwicklung und dem Folgen eines „Rufes“ bezweckt das Mourning, der betreffenden Person die Botschaft zu vermitteln, was ihre „Arbeit“ in diesem Leben darstelle.

Generell wäre festzustellen, dass sieben der 15 Shango PriesterInnen durch das Mourning indische Spirits getroffen haben und sie auf unterschiedliche Weisen in die Arbeit mit den „Kräften“ integrierten3. Annähernd die Hälfte der PriesterInnen ist sowohl von den Baptisten als auch von den Shangoisten getauft worden, was die Nähe dieser Religionen zueinander zum Ausdruck bringt.
Bei elf der fünfzehn Shango PriesterInnen waren indische Gottheiten „physisch“ präsent- in Form von Bildern, Schreinen, Statuetten, Fahnen und manchmal auch in kleinen „Chapelles“, die in der Größe und Form denen der Orishas ähneln.

Meine Gespräche mit den Shango-PriesterInnen ergaben drei Tendenzen der Verehrung indischer Gottheiten, die von der Orisha Work getrennt und individuell unterschiedlich praktiziert werden:

  1. die Organisation einer jährlichen Puja, die entweder von einem indischen Pundit oder von den PriesterInnen selbst geleitet wird;
  2. regelmäßige oder auch unregelmäßige Pujas über einen längeren Zeitraum, die von den Shango-PriesterInnen durchgeführt werden, und
  3. kleine Opferhandlungen je nach Verlangen der Gottheiten.

Eine vierte Form der rituellen Praxis stellt die Verehrung indischer Spirits im Rahmen der jährlichen Shango Feasts dar.

Baba Shiva beginnt jährlich nach dem Divali-Festival seine sechs Monate andauernde Fastenperiode, in der er ohne Fleisch lebt, und auch den Spirits nur vegetarische Offerings in Form von Blüten und Früchten darbringt. Im Anschluß daran zelebriert er die Zeit der Sit Down Prayers gefolgt vom Fest Thanksgiving Day. Zuletzt organisiert er das Shango Feast, bei dem die Menschen auch von indischen Spirits besessen werden.
Die Besessenheit durch indische „Kräfte“ wurde mir auch von anderen PriesterInnen bestätigt1, wobei mir niemand erklären konnte, wie sich indische Spirits im Vergleich zu den Orishas anfühlen.
Baba Jeffrey Biddeau hatte jedoch erlebt, dass Personen bzw. Medien, die von Shango besessen wurden, bei gleichzeitiger Anrufung Shivas komplett zerrissen wurden und ins Koma fielen. Seiner Meinung nach seien die Rituale für die beiden religiösen Systeme so unterschiedlich, dass sie nicht vermischt werden könnten.

Die Offenheit zur Kommunikation mit indischen Gottheiten ergab sich für die von mir befragten Shango-PriesterInnen durch folgende individuelle Ursachen:

  1. durch genetische Ursachen ? ein Elternteil war indischen Ursprungs,
  2. durch Botschaften der Gottheiten, die durch Träume vermittelt wurden,
  3. durch Krankheiten,
  4. durch Kontakte zur indischen Nachbarschaft, und
  5. durch das bereits erwähnte Mourning.

Die Frage nach der Vergleichbarkeit der religiösen Systeme des Hinduismus und der Shango Religion hat bei den Shango-PriesterInnen kontroverse Ansichten hervorgerufen. Tendenziell überwog die Ansicht, dass jede Religionsform ein in sich geschlossenes System darstelle, das mit anderen Glaubenssystemen nicht verglichen werden könne.
Die erfahrbare religiöse Praxis hingegen hat gezeigt, dass indische Gottheiten durch physische und immaterielle Manifestationen Ähnlichkeiten mit den Orishas aufweisen, so dass Paarungen2 afrikanischer und indischer Gottheiten für einige der befragten Shango PriesterInnen ihre Berechtigung haben.

Bei allen Unterschieden der beiden Religionssysteme nehmen Orishas wie auch Hindu Gottheiten in der Kommunikation mit allen Wesen vermittelnde Funktionen ein, die sie aufgrund ihrer Ausstattung mit der göttlichen Kraft (Asé) durch Olodumare bzw. der Ergänzung Brahmas durch die weibliche schöpferische Kraft (Shakti) ausüben können. In diesem Zusammenhang können Trommeln als Werkzeuge der Kommunikation zwischen Wesen aller Realitäten verstanden werden.

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Hanuman in der Chapelle von der Shango Priesterin Mother Madhu.
Foto: Karin Bindu

LITERATURVERZEICHNIS

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BASTIDE, Roger
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1978: The Saga of the Companies. Princes Town: Twinluck Printing Works.
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KREMSER, Manfred
1996: „;Ay BoBo“: afro-karibische Religionen. Teil 1. Kulte, Bd.2: Voodoo. Wien: Universitätsverlag.
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1985: Calcutta to Caroni. The East Indians of Trinidad. Second Revised Edition. Trinidad: Extra Mural Studies Unit, UWI St. Augustine.
SIMPSON, George Eaton
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1991: Guinea`s Other Suns, the African Dynamic in Trinidad Culture. Dover, Massachusetts: The Majority Press.
WILCKEN, Lois featuring FRISNER, Augustin
1992: The Drums of Vodou. Tempe, AZ: White Cliffs Media Company.

DISCOGRAPHIE

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ANGELS IN THE MIRROR (1997): Vodou Music of Haiti. Ellipsis Arts.
CARIBBEAN VOYAGE (1999): The 1962 Field Recordings. East Indian Music in the West Indies. Rounder Records Corp.
KMENT, Patrick (1998): THE WAY OF THE ORISHAS: The Yoruba ?Drums of Trinidad. Part 1: Drums of Worship. Antonis Vounelakos Produktion.
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